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Spinatknödel aus dem Trentino (Strangolapreti)

Weißbrot oder Baguette wird ja schnell hart. Ich bereite dann sehr gerne Spinatknödel daraus zu. Sehr schmackhaft. Nicht mit flüssiger Salbeibutter sparen!

Zutaten (für 4 bis 6 Personen)

Zubereitung

Wenn man gefrorenen Spinat verwendet vorher auftauen.
Das Weißbrot oder die Semmeln in kleine Würfel schneiden, in eine Schüssel geben, mit heißer Milch übergießen und ziehen lassen.

Bei frischem Spinat: Salzwasser zum Kochen bringen und den Spinat weich blanchieren.

Danach den Spinat fein hacken. In einer Pfanne Butter aufschäumen und den Spinat in der Butter andünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Jetzt den Spinat mit Eiern, Käse, Muskatnuss und Mehl mit einem Kochlöffel unter das eingeweichte Weißbrot mischen, nicht kneten und alles kräftig abschmecken.
Die Masse mindestens zehn Minuten ziehen lassen. Wer sichergehen will, dass die Knödel nicht zerfallen, lässt die Maße etwas länger ziehen, etwa eine Stunde, und am besten im Kühlschrank.

In einem großen Topf gesalzenes Wasser aufkochen. Aus der Masse mit angefeuchteten Händen kleine Knödel formen.

Im heißen, leicht gesalzenem Wasser – unter dem Siedepunkt – ziehen lassen. Die Strangolapreti sind gar, sobald sie an die Oberfläche schwimmen.
Strangolapreti isst man in Italien mit einer einfachen Tomatensauce oder mit reichlich Salbeibutter und Parmesan.

Die Trentiner Küche tendiert zur zweiten Variante: Dafür zerlassen Sie reichlich Butter in einer Pfanne und braten die Salbeiblätter bei mäßiger Hitze an. Um den rustikalen Geschmack der Strangolapreti zu verstärken, können Sie auch etwas fein geschnittenen Speck mitrösten.

Weintipp: Pinot vom Berg von Birgit Braunstein


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