Weinflaschen

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Weinjahr 2018

Nach einem warmen Januar waren Februar und März sehr kühl. Deshalb blieben die in den Vorjahren aufgetretenen Spätfrostschäden diesmal glücklicherweise aus. Das zweitwärmste Frühjahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen führte bereits Mitte bis Ende Mai zu einer enorm frühen Blüte. Dieser früh erworbene Vegetationsvorsprung blieb über den gesamten heißen Sommer erhalten.

Dieser Witterungsverlauf führte in der Folge auch zur frühesten Lese seit Menschengedenken. So wurde beispielsweise im Burgenland in einigen Betrieben schon Ende Juli, Anfang August mit der Lese begonnen.

Weißweine 2018: reif und charakteristisch

Generell betrachtet besitzen die 2018er-Weißweine hohe Reife. Man kann aber erfreulicherweise feststellen, dass die großen Weißweine trotz der ungewöhnlichen warmen Jahreshälfte keinen „Hitzecharakter“ besitzen werden.

Nach den Erfahrungen vergangener Extremjahre konnten Österreichs Top-Winzer durch sorgfältige Weingartenarbeit den gefürchteten Sonnenbrand und daraus resultierende Gerbstoff-Belastungen hintanhalten. Die Säurewerte liegen grundsätzlich etwas unter 2017, was aber weder bei den Grünen Veltlinern noch bei den Rieslingen sensorisch stark wahrnehmbar wäre. In beiden Sortengruppen wird es zweifellos Gewächse geben, die das Niveau des Vorjahres erreichen und in puncto Sortentypizität und Aromenspiel keine Wünsche übriglassen.

2018 Herausragender Rotwein-Jahrgang

Allenthalben Euphorie herrscht bei den österreichischen Rotweinerzeugern. Diese Hochstimmung gilt einerseits für alle bekannten Rotweinzentren. Allgemein kann von einer sehr hohen Traubenreife ausgegangen werden. Die Weine sind tiefdunkel – sogar noch dunkler als die 2017er –, sehr kraftvoll und dicht ausgefallen, besitzen aber auch einen samtigen Tanninhintergrund und adäquaten Säuregehalt, die ihnen entsprechendes Rückgrat und auch frühzeitige Balance verleihen. Sowohl für die urösterreichischen Rotweinsorten Blaufränkisch, Zweigelt und St. Laurent als auch für die französischen Globetrotter Cabernet, Merlot und Syrah können somit hervorragende Ergebnisse prognostiziert werden.


Bild: Fässer
Bild: Weingut
Bild Weingut
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